IVÖ im Kampf gegen unlauteren Wettbewerb

 

 

Der IVÖ hat sich die Wahrung der Berufsinteressen der österreichischen Inkassounternehmen zum Ziel gesetzt. Unter anderem erfolgt dies durch die Bekämpfung von Missbrauch auf dem Gebiet der Rechtsberatung und des unlauteren Wettbewerbs.Die österreichische Gewerbeordnung verlangt für die Erteilung einer Gewerbeberechtigung für das reglementierte Gewerbe der Inkassoinstitute die Erbringung eines Befähigungsnachweises. Hiedurch soll die fachgerechte Erbringung der Dienstleistung sichergestellt werden. Leider kommt es immer wieder vor, dass Inkassotätigkeiten auch von Unternehmen angeboten werden, die hiefür keine Gewerbeberechtigung besitzen. In derartigen Fällen ist der IVÖ berechtigt, im Interesse seiner Mitglieder zivilrechtlich gegen solche Unternehmern vorzugehen.In der Rechtssache der klagenden Partei Inkassoverband Österreich gegen die beklagte Partei Wirtschaftsauskunftei Raimund Unterhuber, Vorgartenstraße 73, 1200 Wien, hat das Handelsgericht Wien zu GZ 19 Cg 65/05p folgendes – rechtskräftige – Urteil gefällt:

 

"Die beklagte Partei ist bei sonstiger Exekution schuldig, im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbes es zu unterlassen, ohne über die hiefür erforderliche Gewerbeberechtigung zu verfügen, fremde Forderung einzuziehen; die beklagte Partei ist weiters schuldig, der klagenden Partei die mit € 2.706,44 bestimmten Prozesskosten binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ersetzen."


Wir regen an, uns Fälle unbefugter Gewerbeausübung zu melden. Wir sind entschlossen, auch in Zukunft im Interesse unserer Mitgliedsbetriebe unlauteren Wettbewerb zu unterbinden und dafür zu sorgen, dass nur solche Unternehmen am Markt tätig sein können, die auch über die erforderliche Gewerbeberechtigung verfügen.



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Inkassoverband Österreich

c/o Österreichischer Gewerbeverein

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