Allgemeine Richtlinien für Inkassoinstitute

Das Verhältnis zum Auftraggeber und Berufskollegen

 

Das Verhältnis zum Auftraggeber

a) Mit der Übernahme eines Inkassoauftrags verpflichtet sich der Inkassoinstitut-Inhaber, die Interessen seines Auftraggebers nach den Grundsätzen der kaufmännischen Sorgfaltspflicht und des

redlichen Verkehrs wahrzunehmen und zu fördern.

b) Inkassoinstitute haben die Auftraggeber im voraus über die Verpflichtungen zu informieren, welche diesen durch die Auftragserteilung gegenüber dem Inkassoinstitut entstehen; insbesondere

ist bei schriftlichem Vertragsabschluß die Erfolgsvergütung eindeutig festzulegen.

c) Die Abrechnung von Fremdgeldern ist von den Inkassoinstitut-Inhabern vereinbarungsgemäß, sonst spätestens innerhalb von drei Monaten vorzunehmen. Jede Verzögerung in der Geldgebarung und

Rechnungslegung stellt eine gröbliche Verletzung der Standespflichten dar. Nur bei geringfügigen wiederkehrenden Ratenzahlungen kann aus rein wirtschaftlichen Erwägungen von der Abrechnung jedes einzelnen Einganges abgesehen werden.

 

Das Verhältnis zum Berufskollegen

a) Der Inkassoinstitut-Inhaber soll nicht danach streben, unbillige Vorteile über seine Berufskollegen zu erlangen und durch unlauteren Wettbewerb und ungerechtfertigte Unterbietung von Offerten seine Kollegen zu benach-teiligen. Es ist kollegiale Pflicht, gegenseitig ein entgegenkommendes

Verhalten an den Tag zu legen und einander die geschäftliche Tätigkeit nicht zu erschweren.

b) Jeder Inkassoinstitut-Inhaber soll die Zusammenarbeit mit seinen in- und ausländischen Kollegen fördern.

 

 

HIER FINDEN SIE UNS

Inkassoverband Österreich

c/o Österreichischer Gewerbeverein

Eschenbachgasse 11
1010 Wien

Telefon: +43 1 / 587 3 633 / 733

Fax: +43 1 / 587 3 633 / 633


Kontakt